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Wurfentwicklung des F-Wurfes
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Kranichfeld
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Beitrag1/7, Verfasst am: 13.01.2017, 20:34   

Betreff:   Wurfentwicklung des F-Wurfes
Zusatz:       2. Wurf von Anastasia (geb. 19.04.2012)
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Freitag, der 13. Exclamation - was für ein Omen Smile Das ist nun also der 2. Wurf von Anastasia, welche am 19. April 2017 ihren 5. Geburtstag haben wird. Die Geburt verlief erfreulicherweise völlig normal und brachte 4 knackige Welpen ans Tageslicht, deren Körpermassen so eng wie noch nie beisammen lagen: 180 / 181 / 182 Gramm, zudem sind die Welpen farblich fast schon unheimlich gleichmäßig: Zwei Tiere zeigen Black & tan mit kleinen weißen Abzeichen an den Zehen und einem Bruststrich. Zudem ist bei zwei Tieren ein kleiner weißer Halsstrich zu erkennen und die Partie um die kleinen Lutschmäulchen ist auch mit kleiner Weißrahmung versehen.
Wenngleich erfahrungsgemäß hier noch eine Pigmentverstärkung einsetzen wird muß doch auch kritisch angemerkt werden, daß die Tiere späterhin - bei einer ehrlichen Bewertung - keine Schönheitschampions werden können da die geringe Weißfleckung zwar vom aktuellen RKF-Standard erlaubt, aber nicht erwünscht ist, zumal sie mit etlichen hornfarbenen Krallen einhergeht. Aber wie gesagt, es ist ein Fehler, der vom Standard erfaßt aber nicht als zuchtausschließender Mangel festgelegt ist. Wir haben mit solchen kleinen Weißeinfärbungen, die im niedrigsten einstelligen Prozentbereich liegen immer zu rechnen wenn Nastja die Mutter ist.
Das sind Dinge, welche dem Hundel selbst völlig gleichgültig sind. Wir wollen aber von Anbeginn darauf hinweisen denn es gibt immer wieder Hundefreunde, welche gerne mit ihrem Liebling an Ausstellungen teilnehmen. Dem steht zwar nichts entgegen, doch vor zu hohen Erwartungen möchten wir warnen. Den allermeisten Welpenkäufern kommt es jedoch darauf an, einen gesunden, stubenreinen und leinenführigen Welpen mit dem typischen Charakter eines Zwjetnutschka zu bekommen. Wirklich wichtig ist, daß die Tierchen gesund sind und gesund aufwachsen werden. Dafür haben wir wie immer im Vorfeld alles nur denkbare getan und werden auch weiterhin ein waches Auge auf diese Rasselbande haben.

An der Stelle füge ich wieder die Tabelle mit den alltäglichen Wiegeergebnissen der vier Welpen ein. Die extrem gleichmäßigen Startgewichte sagen freilich überhaupt nichts aus über den künftigen Verlauf der körperlichen Entwicklung jedes Welpen!
Bedeutung der farblichen Hervorhebungen:
  • Hellblau: 1. Wurfbesichtigung
  • Grün: 1. Augenöffnung
  • Orange: 1. Wurfkontrolle
  • Hellgrau: 1. Wurmkur mit Welpan
  • Gold: 1. Impfung, Chippen, Wurfabnahme im Hause durch den TA
  • Cyan: 2. Wurmkur mit Welpan
  • Rot: 2. Impfung / Tollwut in der TA-Praxis
  • Violett: Wurfübernahme in das ZB
  • Rosa: markiert die Hündin

Geburt t: 14:30 15:18 16:15 16:35
Datum Fjodor Fedor Fedja Feodora
13.01.17 -.180 g -.181 g -.182 g -.180 g
14.01.17 -.176 g -.186 g -.186 g -.189 g
15.01.17 -.179 g -.189 g -.186 g -.200 g
16.01.17 -.189 g -.210 g -.202 g -.212 g
17.01.17 -.208 g -.232 g -.224 g -.236 g
18.01.17 -.231 g -.263 g -.251 g -.263 g

Schaut man auf die Linien, dann deutet sich an, daß Fjodor ein Leichtmatrose bleiben wird, währenddessen Fedor sich anschickt, seine Schwester zu überholen. Es kann sich noch verschieben, jedoch bin ich, angesichts der Ausgewogenheit dieser Vierlinge von Geburt an eher geneigt zu glauben, daß die Entwicklung so wie prognostiziert verläuft. Es wäre ja nicht mein erster Irrtum diesbezüglich, allerdings sind hier die Ausgangsdaten völlig anders. Warten wir es ab!
Schneller als erwartet hat sich meine anfängliche Vermutung als Flop erwiesen. Ich kann damit leben, daß es nicht der letzte gewesen sein wird Smile Daß Fedja hier so einen Riesensatz macht, war nicht erkennbar und ich habe nach einer halben Stunde des Zweifelns die Wägung wiederholt. Das Ergebnis konnte nur bestätigt werden. Mit rund 40 Gramm hat er annähernd doppelt so viel innerhalb der letzten 24 Stunden zugenommen als seine Geschwister. Schade, daß es nicht der O-Wurf ist Smile könnten wir ihn Obelix nennen.

Datum Fjodor Fedor Fedja Feodora
19.01.17 -.251 g -.282 g -.273 g -.286 g
20.01.17 -.277 g -.301 g -.300 g -.306 g
21.01.17 -.306 g -.324 g -.339 g -.326 g
22.01.17 -.327 g -.343 g -.363 g -.345 g
23.01.17 -.343 g -.377 g -.377 g -.364 g
24.01.17 -.364 g -.396 g -.408 g -.380 g
25.01.17 -.380 g -.418 g -.424 g -.405 g
26.01.17 -.396 g -.430 g -.447 g -.422 g


Tja, wie man sieht haben jetzt, mit 13 Tagen, das Mädchen und der Erstgeborene die bisher ausgeglichensten Zunahmeraten vorzuweisen. Womit ich nicht gerechnet habe ist Fedjas Überholmanöver. Nun scheint es fast, als ob auch bei Fedor ein wenig die Luft raus ist doch das täuscht! Die Würmer nähern sich unaufhaltsam dem Tag,da sie erstmals die Äuglein öffnen; die Lidspalte sind schon gut zu sehen. Das ist ein Prozeß, der sicher auch ein wenig Anstrengung erfordert. Also werden wir mal schauen, wie es in drei Tagen um die "Brut" bestellt ist - dan sollten alle Augen offen sein.

Man darf die Wiegedaten auch nicht "aufs Zehntel" auszudeuten versuchen denn die Kleinen trinken nicht zu jeder Mahlzeit gleichviel, sind manchmal schon ausgeputzt während bei anderen die Mama noch nicht soweit war. Es geht hier ja auch um die Frage, ob ein Trend zuverlässig erkennbar ist oder eher im Kaffeesatz die Lösung gesucht werden muß.

Es bleibt auf jeden Fall spannend Smile
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Kranichfeld
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Beitrag2/7, Verfasst am: 27.01.2017, 17:24   

Betreff:
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Weiter geht es in einem neuen Beitrag, um die Übersichtlichkeit zu wahren.
Hier erst nochmal die Legende:
  • Hellblau: 1. Wurfbesichtigung
  • Grün: 1. Augenöffnung / Hellgrün: erst 1 Auge geöffnet
  • Mittelblau: 1. Milchteller
  • Orange: 1. Wurfkontrolle
  • Hellgrau: 1. Wurmkur mit Welpan
  • Gold: 1. Impfung, Chippen, Wurfabnahme im Hause durch den TA
  • Cyan: 2. Wurmkur mit Welpan
  • Rot: 2. Impfung / Tollwut in der TA-Praxis
  • Violett: Wurfübernahme in das ZB
  • Rosa: markiert die Hündin

Geburt t: 14:30 15:18 16:15 16:35
Datum Fjodor Fedor Fedja Feodora
19.01.17 -.251 g -.282 g -.273 g -.286 g
27.01.17 -.414 g -.452 -.469 g -.442 g
28.01.17 -.434 g -.485 g -.485 g -.471 g
29.01.17 -.440 g -.497 g -.498 g -.491 g
30.01.17 -.460 g -.513 g -.526 g -.502 g
31.01.17 -.464 g -.538 g -.536 g -.515 g
01.02.17 -.473 g -.550 g -.555 g -.532 g
02.02.17 -.509 g -.550 g -.568 g -.550 g
03.02.17 -.515 g -.573 g -.592 g -.560 g

31.01.2017:
Mit zunehmenden Funktionen wie sehen und hören gehen die prozentualen Zuwächse der Kleinen kontinuierlich zurück; sie reagieren nun schon auf Trittschall, der sie sofort erwachen läßt. Anastasia hat zwischenzeitlich ihre Stellung neben dem Nest, in einem eigenen kleinen Kuschelkissen bezogen. Unser Leichtmatrose Fjodor scheint es darauf abgesehen zu haben, der kleinen Elana aus dem vorherigen Wurf vom Juli 2015 nachzueifern. Das war so nicht unbedingt zu erwarten, zumal er ja kein Dürrländer, aber inzwischen körperlich erkennbar kleiner bleibt. Tja, die "Wundertüte" Bolonka Zwetna ist immer für Überraschungen gut !
Wir sind gespannt, wie es sich weiter entwickeln wird; hier der aktuelle Stand vom 1. Februar:
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Kranichfeld
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Beitrag3/7, Verfasst am: 04.02.2017, 16:10   

Betreff:
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Nachdem die Kleinen gestern exakt 3 Wochen alt waren, haben sie heute, an ihrem Umzugstag von der Wohnstube in die Küche, ihren ersten ZiMic Teller vorgesetzt bekommen. Erstmal ZiMic pur, zum schlappern üben und in zwei, drei Tagen wird dann schon ein wenig DfD-Dosenfutter beigemischt. So lernen sie dann nach und nach, wie sich "feste Nahrung" im Mäulchen anfühlt. Natürlich liefert die Hauptmahlzeiten weiterhin die richtige Mutter mit ihrer ergiebigen Milchbar - was unsere Bollis aber nicht tun ist, von ihrem eigenen "kargen Mahl" den Kindern was abzugeben; weder Bröckchen hinlegen noch gar - wie es sich eigentlich gehört - etwas vorverdautes auswürgen steht auf deren Repertoire. Sind halt doch schon sehr weit weg vom Wolf und natürlich spielt da auch die gezielte Zuchtwahl auf Unterdrückung dieses "unerwünschten Verhaltens" eine entscheidende Rolle. Wir wissen das und müssen darum diesen Part weitgehend übernehmen.
Wir hatte ja gesehen, daß der kleine FJODOR gewichtsmäßig immer weiter von seinen Geschwistern abgefallen ist - die "Dicken" haben ihn offensichtlich abgedrängt doch das war für uns kein Grund korrigierend einzugreifen - sollte ja kein Weichei werden Smile Gesunde Welpen sind kräftig genug um auch mal ein paar Tage mit weniger auszukommen. Heute, am Milchteller, war Fjodor der mit Abstand "größte Suffkopp" wobei auch die anderen Drei sich ihren Anteil holten, aber längst nicht so zielstrebig und aufgeweckt wie der kleine Mann, dem nur einmal das Mäulchen kurz in die Milch gestupst werden brauchte um bei ihm ein "Aha-Erlebnis" auszulösen. Wiegestunde folgt auch noch - jetzt sind sie erstmal satt und zufrieden, geben sich ihrem Schönheitsschlaf hin.

Etwas wäre noch anzumerken: Mit dem heutigen Tage ist das erste Kilo ZiMic Milchpulver aufgebraucht. Es wurde also bisher ausschließlich an Nastja verabreicht und das hat eben auch den Nebeneffekt, daß den Welpen die Geschmacksstoffe von Ziegenmilch bereits bestens vertraut sind wenn sie ihre erste Mahlzeit auf dem Teller serviert bekommen. Einzig die Art der Nahrungsaufnahme ist mit einem kleinen Umlernen verbunden. Das geht aber sehr schnell, da sie in der Phase der monogastrischen Verdauung noch keine Bekanntschaft mit "was besserem" machen konnten. Da ja unsere Hunde mit größtmöglicher Abwechselung gefüttert werden, sind den Welpen alle diese Nuancen, welche während der Laktation stets über die Milch an die Nachkommenschaft weitergegeben werden, bestens vertraut. Sie brauchen also nicht erst +/- widerstrebend auf unterschiedliche Futtermittel "dressiert" werden, wie das zuweilen bei den reinen "Körnerfressern" zu beobachten ist sondern nehmen bereitwillig ALLES an was ihnen dargeboten wird. Dabei ist esdurchaus normal, daß Art und Zusammensetzung des Futters bei jeder Mahlzeit anders sind. So eine Ernährung kommt den natürlichen Lebensumständen weitest entgegen denn wilde oder wildlebende Caniden ernähren ihre Jungen mit dem was ihnen gerademal vor den Fang kommt; das wird wohl nur seltenst ein Sack Trockenfutter sein! Allerdings - und davon nehmen wir wirklich Abstand - stehen dort auch Aas und andere unappetitliche Dinge auf dem Speiseplan. Also, man muß nicht zwanghaft versuchen die Natur in jedem Detail zu kopieren Smile

Weiter, um die Übersichtlichkeit zu wahren, nochmal die Legende:
  • Hellblau: 1. Wurfbesichtigung
  • Grün: 1. Augenöffnung / Hellgrün: erst 1 Auge geöffnet
  • Mittelblau: 1. Milchteller
  • Orange: 1. Wurfkontrolle
  • Hellgrau: 1. Wurmkur mit Welpan
  • Gold: 1. Impfung, Chippen, Wurfabnahme im Hause durch den TA
  • Cyan: 2. Wurmkur mit Welpan
  • Rot: 2. Impfung / Tollwut in der TA-Praxis
  • Violett: Wurfübernahme in das ZB
  • Rosa: markiert die Hündin

Geburt t: 14:30 15:18 16:15 16:35
Datum Fjodor Fedor Fedja Feodora
19.01.17 -.251 g -.282 g -.273 g -.286 g
27.01.17 -.414 g -.452 -.469 g -.442 g
28.01.17 -.434 g -.485 g -.485 g -.471 g
04.02.17 -.528 g -.586 g -.612 g -.575 g
05.02.17 -.535 g -.605 g -.616 g -.585 g
06.02.17 -.538 g -.622 g -.622 g -.596 g
07.02.17 -.563 g -.623 g -.644 g -.594 g
08.02.17 -.588 g -.636 g -.666 g -.590 g
09.02.17 -.582 g -.642 g -.674 g -.610 g
10.02.17 -.600 g -.695 g -.705 g -.625 g
11.02.17 -.612 g -.703 g -.710 g -.639 g
12.02.17 -.652 g -.730 g -.755 g -.663 g


08.02.2017:
Unser Krümel hat in den letzten beiden Tagen fast 10 % und damit überdurchschnittlich viel Körpergewicht zugelegt und beim Mädchen müssen wir 1 % Gewichtsverlust feststellen - wie "dramatisch" Rolling Eyes
Nun könnte man einwenden daß es eine kleine eitle Puppe sei, doch das grerift zu kurz. Hunde sind zum Glück keine Menschen und sowas wie Eitelkeiten kennen sie nicht wirklich. Die Frage, warum Feodora als einzige in diesem Quartett seit in den letzten Tagen zurückgefallen ist, läßt sich nicht umfassend beantworten weil es viele Faktoren gibt, die dabei wirken können. Was in der Grafik bedenklich ausschauen mag, relativiert sich aber ganz schnell wenn man reale Zahlen betrachtet.
Die kleinen Racker werden einerseits durch ihre Mutter jetzt bewußt etwas kürzer gehalten, damit sie ihren Körper lernen auszubalancieren. Sie sollen mobil werden, so mobil daß sie der Mama schon bald auf kurzen Ausflügen folgen können. Hunger hat keiner der vier, wäre es an dem, dann würde man es deutlich hören - nicht am knurrenden Magen aber am unmißverständlichen Wimmern, welches irgendwann in ein lauter werdendes Gejammer übergeht. Dieser Geräuschkulisse könnte sich keine Hundemama verweigern - zumal sie ständig mit vollem Tank herumläuft. Die Natur hat es so eingerichtet, daß jedes unnötige Risiko zu vermeiden ist und dicke träge Würste sind ein solches Risiko da mit zunehmender Verweildauer im Nest die Geruchsmarke extrem ansteigt denn da kann Mutter Hund noch so viel putzen kommen, die Flüssigkeiten ziehen ja in den Untergrund ein und das lockt eben Feinde an - nur ein rechtzeitiger Ortswechsel schafft wieder mehr Sicherheit.

Sollte sich allerdings der Trend späterhin nicht umkehren, dann müssen wir nach den konkreten Ursachen forschen und diese abstellen. Das ist gegenwärtig aber nicht zu befürchten.

10.02.2017:
Wie schon vorhergesehen, hatte sich bereits gestern das Defizit in einen opulenten Zuwachs umgekehrt. Nun ist es ja so, daß in dieser Altersstufe die Körperentleerungen bereits selbständig erfolgen. Es ist also nichtmehr zwingend nötig, daß die Hündin durch entsprechende Bauchmassage und belecken der Analregion die Stoffwechselprodukte aus den Babys "herauskitzeln" muß. Was die Mutter weiterhin macht - wenn wir nicht schneller waren - ist die Beseitigung der Hinterlassenschaften. Da diese aber nunmal nicht zu festgesetzten Zeiten ausgeschieden werden ist es unvermeidbar, daß beim täglichen wiegen sich der eine oder andere Welpe bereits weitgehend erleichtert hat, während ein anderer noch nicht die ihm geeignet scheinende Stelle gefunden hat. Auch wiegen wir nicht stets zur gleichen Zeit - das alles verursacht Schwankungen bei den Zunahmewerten, die neben den individuellen Unterschieden objektiv unvermeidbar sind. Man tut also gut daran, sowohl die Absolutwerte als auch die grafische Auswertung - die wir aus Platzgründen hier nicht tagtäglich einstellen - stets gemeinsam zu betrachten. Im Augenblick kann davon ausgegangen werden, daß FEDJA vermutlich ein eher großer Bolli wird wobei auch das nur spekulativ sein kann. Heute sind die Welpen gerade mal exakt 4 Wochen alt - da kann sich noch sehr viel in ihrer Entwicklung ändern. Mit einer Portion kleingedrücktem Dinner for Dogs Dosenfutter pur haben alle vier erstmals ihren "nagenden Hunger" gestillt um anschließend noch die tägliche Ration ZiMic Aufzuchtmilch darübergegossen zu schlappern.
Am morgigen Samstag erfolgt die Wurfkontrolle durch den Verein. Dann sind nochmal 4 Wochen angesagt gegen deren Ende die erste Impfung samt Transponderimplantation anstehen. Anschließend lernen die Welpen, daß der Gang zur Toilette immer durch die Haustür in den Garten führt.

Hier nun noch die aktuelle Grafik vom Tage - gewogen um 13:30

Betrachtet man die grüne und die blaue Linie so könnte der Gedanke aufkommen, daß Fedor und Fedja darum wetteifern, wer es als Erster schafft zu platzen Laughing Doch keine Bange, das ist ebenso abwegig wie die Sorge, Fjodor oder Feodora könnten vom Fleische fallen. Genetisch bedingt gibt es ja auch Menschen, die eher breit als hoch wachsen und andererseits gibt es viele beneidenswerte Mitbürger bei denen die Proportionen ein Idealverhältnis ausweisen. Und dennoch ist keiner von diesen Gruppen krank oder leidet Mangel - von den klinischen Fällen mal abgesehen. Es ist bei den Bollis eben so, daß es auch größere und kleinere gibt und während die größer wachsenden kein Problem darstellen müssen wir bei den zu klein bleibenden mit entsprechenden Maßnahmen gegensteuern. Das bedeutet zuallererst Zuchtverbot denn es wäre fatal, wenn diese, im Sinne eines gesunden Hundes, einer gesunden Rasse völlig unerwünschte Merkmal durch Vermehrung weitergegeben wird. Ja, so gewissenloses Gesindel gibt es leider und schlimmer noch, daß es Vereine gibt die diesem Vermehrervolk auch Papiere ausstellen, die solchen Hunden eine Zuchtzulassung erteilen. Aber wie heißt es doch so schön: Geld regiert die Welt und alles ist nur eine Frage des Preises. In dem Sinne werden diese Krüppel auch noch zu weit höherem Preis als gesunde und rassetypische Tiere verhökert.

Wer noch mehr über unsere F-chens erfahren möchte, der kann sich in unserer Galerie ein paar Fotos der kleinen Strolche anschauen. das nachstehende Bild enthält eine Sprungmarke dahin.

Nachdem wir hier über den Zeitraum der ersten 4 Lebenswochen die täglichen Wiegungen dokumentiert haben, brechen wir nun an dieser Stelle das Prozedere dahingehend ab, daß nur noch Mittwoch und Samstag eine Wiegung erfolgt. Zusätzlich werden ggfs. die Einzelgewichte aufgenommen und dokumentiert, wenn bestimmte Aktionen wie Entwurmung oder Impfungen etc. anstehen. Diese Daten ermitteln u. a. Zuchtwart und Tierarzt, und sie sind an deren Terminfestsetzung gebunden.
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Kranichfeld
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Beitrag4/7, Verfasst am: 15.02.2017, 23:24   

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Nun geht es in die nächste Runde. Die Welpen erlangen tagtäglich mehr Mobilität. Wenn man bedenkt, daß sie bei ihrer Geburt lediglich um +/- 1 Gramm differiert haben, sind die einzelnen Körpermassen beim Stande von 4 Wochen recht weit auseinandergedriftet und diese Entwicklung ist noch lange nicht als endgültig zu sehen.

Wir werden ab jetzt, beginnend mit der 5. Lebenswoche, nur noch Mittwoch und Samstag die Herrschaften auf die Waage bitten. Für das folgende Filmchen ist der QuickTimePlayer erforderlich.


Die markanten Positionen belassen wir dabei und hängen nahtlos die neuesten Aktivitäten an.

Hier ist nochmal die Legende:
  • Hellblau: 1. Wurfbesichtigung
  • Grün: 1. Augenöffnung / Hellgrün: erst 1 Auge geöffnet
  • Mittelblau: 1. Milchteller
  • Orange: 1. Wurfkontrolle
  • Hellgrau: 1. Wurmkur mit Welpan
  • Gold: 1. Impfung, Chippen, Wurfabnahme im Hause durch den TA
  • Cyan: 2. Wurmkur mit Welpan
  • Rot: 2. Impfung / Tollwut in der TA-Praxis
  • Violett: Wurfübernahme in das ZB
  • Rosa: markiert die Hündin

Geburt t: 14:30 15:18 16:15 16:35
Datum Fjodor Fedor Fedja Feodora
13.01.17 -.180 g -.181 g -.182 g -.180 g
19.01.17 -.251 g -.282 g -.273 g -.286 g
27.01.17 -.414 g -.452 -.469 g -.442 g
28.01.17 -.434 g -.485 g -.485 g -.471 g
04.02.17 -.528 g -.586 g -.612 g -.575 g
11.02.17 -.612 g -.703 g -.710 g -.639 g
15.02.17 -.685 g -.828 g -.790 g -.678 g
18.02.17 -.740 g -.898 g -.848 g -.710 g
22.02.17 -.795 g 1.016 g -.930 g -.754 g
25.02.17 -.828 g 1.102 g -.973 g -.791 g
01.03.17 -.890 g 1.219 g 1.058 g -.853 g
04.03.17 -.955 g 1.320 g 1.135 g -.878 g
08.03.17 -.970 g 1.370 g 1.175 g -.928 g
11.03.17 1.025 g 1.498 g 1.250 g -.963 g

25.02.2017:
Am gestrigen Freitag waren die Welpen exakt 6 Wochen alt. Alle Tiere nehmen konstant zu, wobei aber die Wachstumsraten - wie so oft und typisch für Bollis - recht stark auseinanderdriften. Das ist ja nicht unbedingt tragisch, doch selbstverständlich hatten wir uns das bei diesem Wurf ganz anders erhofft, zumal die Geburtsgewichte mit einer Differenz von nur +/- 1 Gramm so dicht beieinanderlagen wie noch nie zuvor. Prinzipiell kann man feststellen, daß die kleinen "Wackler" in den Wachstumslinien keine Tendenzen sondern kleine Stockungen, ausgelöst durch die Zahndurchbrüche, darstellen. Das Mädchen wird aller Voraussicht nach den Fjodor auch nicht mehr überholen sondern ein ebenso zierliches Geschöpf werden wie Elana aus dem ersten Wurf von Nastja. Diese Tiere sind ja nicht etwa dünn und mickerig sondern einfach von einem grazileren Körperbau - korrekterweise muß man sagen: Bolliuntypisch. Das heißt nichts anderes als daß wir Hunde mit so einer zarten Statur bereits bei der Abgabe in den Papieren als "Not for breed!" stempeln lassen. Es wäre völlig unverantwortlich, diese Hunde züchterisch einzusetzen denn deren Entwicklung läuft gegen den RKF-Standard, welcher den Bolonka als zwar kleinen aber kompakten Hund definiert und diesem ein Idealgewicht zwischen 3 und 4 kg bei einer Schulterhöhe von 26 cm in beiden Geschlechtern wünscht. Züchterische Bestrebungen zur Verkleinerung führen zu einer verkürzten Lebenserwartung und fallen zudem unter die Definition für Qualzucht.
Das tut der Tatsache keinen Abbruch, daß solche kleinen Tiere durchaus ebenso langlebig wie ihre größeren Geschwister sein können - wenn sie körperlich nicht überlastet werden! Das ist bei einer Gravidität nicht auszuschließen, schlimmer noch ist allerdings der Umstand, daß diese unerwünschte Anlage damit absichtsvoll in die Breite getragen wird.

01.03.2017:
Folgende Grafik zeigt deutlich, welches Potential in dem zobelfarbenen FEDOR steckt. Der kleine Fjodor wird morgen die 900 Grammarke überschritten haben und in genau einer Woche, am 08. März, kommt ein Tierarzt zu den Kleinen um sie zu untersuchen, chippen und impfen. Dann werden noch die Abstriche für das Gen-Labor genommen um die DNA-Profile zu erhalten. Das ist dann erstmal für vier Wochen genug "gequält", doch zuvor bekommen alle vier heute ihre WELPAN-Suspension zu schlucken. Die sieht nur gräßlich aus, scheint aber stets allen Welpis gut zu munden. So wird den vorhandenen Würmern der Garaus gemacht, damit kommende Woche die Impfung ihre volle Wirksamkeit entfalten kann.


03.03.2017:
Heute endlich war es im Garten abgetrocknet und die Welpen konnten nun etwas länger draußen herumtollen. In den Tagen zuvor war das nur kurzzeitig möglich. Zudem waren da die Kleinen noch recht verunsichert - kalter, nasser "Fußboden", häßlicher Wind - nee, das mögen wir gar nicht! Von dieser Verunsicherung war heute nichts mehr geblieben - sie erkunden von Tag zu Tag ihr Umfeld in immer größerem Aktionskreis. Es macht viel Freude, den Welpis im Kreis von Mutter, Oma, Vater und Hoppenstedt bei ihren kleinen Rangeleien zuzuschauen.

08.03.2017:
Heute morgen kam die Tierärztin um Mutter und Welpen zu untersuchen, die Kleinen erstmals mit der Fünffach-Schutzimpfung zu beglücken, was diese unmittelbar anstandslos wegsteckten. Erst nach einer geraumen Weile zeigte sich bei den Welpen eine Reaktion des Körpers auf den Impfstoff. Als Folge davon war für sie der Tag erstmal gelaufen und auch am Folgetag waren sie noch immer etwas gebremst in ihrer üblichen Aktivität. Als zweiten Eingriff erlöebten sie dann die Implantation des Transponders, nach dem auch die EU-Heimtierausweise ausgefertigt werden konnten. Gegen Dreiviertelzehn waren dann alle Tiere versorgt und begutachtet, in ihrem Schlafnest verkrochen, der gesamte Schreibkram erledigt und das Praxisteam verabschiedete sich.
Damit war die "1. Folterstunde" im Leben der kleinen Bollikinder abgehakt, für diese eine völlig neue Erfahrung, welche sie aber allesamt in gewohnter Unbeschwertheit verarbeiteten.
Aber diesesmal lief es eben nicht wie gewohnt problemlos, was wir erst bemerkten als es daran ging, von den Welpen Schleimhautabstriche für das Labor zu entnehmen. Routinemäßig erfolgte dazu auch die Kontrolle der Chipnummer und bei Fedor zeigte das Display des Lesegerätes stattdessen "Kein Transponder vorhanden!" Shocked
Was nun?
Es ist ja bekannt, daß ein Chip zuweilen auch mal ausfallen kann - nun hatten wir es eben selber erlebt.

Fortsetzung folgt!
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Beitrag5/7, Verfasst am: 14.03.2017, 18:37   

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Eine andere Kollegin setzte daraufhin zum 2. Mal einen Chip ein - wieder wie es sein soll - linke Halsseite. Wir waren gewarnt und kontrollierten unmittelbar darauf - der Transponder antwortete, nur nicht dort wo er sein sollte . . . er war ebenso ausgefallen!
Nun denn, im 3. Versuch schließlich blieb dieser kleine Fremdkörper da drin wo er hingehört - diesesmal aber mehr zur Halsvorderseite hin. Als Nebeneffekt mußte ein neuer Ausweis angelegt werden.

Nun aber geht es weiter mit der Protokollierung der Entwicklung unserer vier kleinen Rangen.

Hier ist nochmal die Legende:
  • Hellblau: 1. Wurfbesichtigung
  • Grün: 1. Augenöffnung / Hellgrün: erst 1 Auge geöffnet
  • Mittelblau: 1. Milchteller
  • Orange: 1. Wurfkontrolle
  • Hellgrau: 1. Wurmkur mit Welpan
  • Gold: 1. Impfung, Chippen, Wurfabnahme im Hause durch den TA
  • Cyan: 2. Wurmkur mit Welpan
  • Rot: 2. Impfung / Tollwut in der TA-Praxis
  • Violett: Wurfübernahme in das ZB
  • Rosa: markiert die Hündin

Geburt t: 14:30 15:18 16:15 16:35
Datum Fjodor Fedor Fedja Feodora
13.01.17 -.180 g -.181 g -.182 g -.180 g
19.01.17 -.251 g -.282 g -.273 g -.286 g
27.01.17 -.414 g -.452 -.469 g -.442 g
28.01.17 -.434 g -.485 g -.485 g -.471 g
04.02.17 -.528 g -.586 g -.612 g -.575 g
11.02.17 -.612 g -.703 g -.710 g -.639 g
01.03.17 -.890 g 1.219 g 1.058 g -.853 g
08.03.17 -.970 g 1.370 g 1.175 g -.928 g
15.03.17 1.098 g 1.620 g 1.330 g 1.035 g
18.03.17 1.166 g 1.720 g 1.408 g 1.130 g
22.03.17 1.200 g 1.725 g 1.412 g 1.140 g
25.03.17 1.255 g 1.880 g 1.488 g 1.230 g
29.03.17 1.310 g 2.020 g 1.580 g 1.275 g
01.04.17 1.340 g 2.080 g 1.640 g 1.340 g
05.04.17 1.420 g 2.130 g 1.720 g 1.400 g
06.04.17 2. Impf. 2. Impf. 2. Impf. 2. Impf.


27.03.2017:
Heute sind die Welpen vom Zuchtwart begutachtet und gem. Wurfübernahmeprotokoll in das Zuchtbuch des OHFVe.V. übernommen worden.
Angelegt waren die Kleinen freilich schon mit ihrer Geburt, damit man auch alle dazugehörigen Dokumente korrekt ablegen und die laufend erhobenen Daten in das System zeitnah einpflegen kann. Jetzt warten wir noch auf die Laborberichte um die DNA-Profile und Abstammungszertifikate in die Stammdaten zu übernehmen. Erst wenn diese Angaben vorliegen, können die Druckaufträge für die Welpenmappen ausgelöst werden.

28.03.2017:
Heute nun ging es den Welpen ans Leder, jeder mußte eine Blutprobe spendieren, die per Kurierpost bereits auf dem Weg in das Labor gebracht worden ist. Diese Probe wird zu der bereits deponierten DNA eingelagert um für spätere Untersuchungen genutzt werden zu können sowie für die Forschung zur Verfügung zu stehen.
Morgen werden die Kleinen zum zweitenmal entwurmt um dann in der kommenden Woche ihre 2. Grundimmunisierung und auch den Tollwutschutz zu bekommen. Das wird nochmal eine Belastung, doch dann haben sie bis in den April 2018 Ruhe vor dem "bösen" Tierarzt.

06.04.2017:
Am heutigen Tage haben die Kleinen ihre 2. Grundimmunisierung erhalten und dazu auch noch die Tollwutschutzimpfung. Auch Mascha war bei dieser Gelegenheit wieder mit von der Partie. Die Welpen haben die Impfung recht gut vertragen und am nächsten Tag war kaum noch was zu spüren. Allerdings sind sie, wie auch die Großen, bei diesem trüben, windigen Wetter kaum zu bewegen mal aufzustehen; sie schlafen lieber den ganzen Tag in der Hoffnung daß sich das Wetter so bessert Smile
Nun sind die letzten Tage bei uns angebrochen, die Köfferchen stehen bereits gepackt da, es heißt bald Abschied nehmen . . . wir wollen nur hoffen, daß es bald mal ein Wiedersehen gibt. Leider sind nur sehr wenige Menschen nicht bereit, ihrem Hund diese Begegnungen zu gönnen. Ist eben sehr Schade, daß man das nicht vorher weiß - dann hätten sich ganz sicher noch verständnisvollere Besitzer gefunden.
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Beitrag6/7, Verfasst am: 12.04.2017, 21:00   

Betreff: Und wieder endet ein Kapitel . . .
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Der heutige 12. April brachte dreien unserer Welpen am Vormittag eine Fahrt in unsere TA-Praxis. Es war die letzte Rundumuntersuchung bevor die Racker uns morgen und am Montag verlassen werden. Nur Feodora bleibt noch etwa einen Monat hier, ehe sie Mitte Mai nach Hamburg auswandert.

Die Jungs sind alle für gesund befunden worden, eigentlich so wie immer. Dennoch sind sie uns diese kleine Mühe wert da es ja nicht nur eine Rückversicherung für uns als Züchter darstellt sondern auch für die Hundels eine weitere Begegnung mit den Gerüchen und fremden Tieren sowie immer wieder anderen Veterinären ist, die ihnen zwar keine reine Freude ist - besonders mögen sie es absolut nicht, wenn ihnen jemand mit einen "langen Stachel" in den Gehörgängen herumpolkt. Aber die Watte ist bei allen Welpis weiß geblieben so daß das Geschrei was manch einer ablies reines "Protestgebrüll" war.

Fjodor und Fedor haben dann am Nachmittag noch einen kleinen Abschiedsspaziergang durch das Dorf unternommen und nach der Abendmahlzeit war ein Bad - ihr erstes - angesagt. Nach fönen und kleinen Korrekturen im Gesichtsbereich und an den Pfötchen gab es dann eine weitere Neuerung für die Kleinen: Die erste Ladung Frontline. Sicher würde es auch ohne diese Chemische Keule gehen, doch wir kennen nicht die exakten örtlichen Gegebenheiten an den neuen Wohnorten und deren Umfeld. Da erscheint uns eine präventive Gabe durchaus sinnvoll. Jetzt sind es noch mal gute 12 Stunden bis Fjodor von seinem neuen Frauchen abgeholt wird. Am Nachmittag dann folgt Fedor.
Nastja ahnt schon was hier abgehen wird denn sie kennt es noch vom vergangenen Jahr. Natürlich wird sie wieder suchen und rufen - bis Montag kann sie sich noch mit Fedja und Feodora trösten - dann bleibt nur noch Feodora . . .
Natürlich versuchen wir den Verlust der Kinder zu kompensieren - seit einigen Tagen schon ließ sie ja auch nicht mehr saugen. Das mütterliche Band hatte erste Risse bekommen, ganz kleine nur, aber sie waren schon erkennbar. Doch sie wäre keine so gute Mutter, würde sie ihre Kinder nicht auch vermissen und suchen! Es ist eine intakte Gemeinschaft, diese Hundefamilie, ein Minirudel, welches nun durch unser Eingreifen zerstört wird.

Für die Welpen ist es aber auch nicht einfacher - sie müssen nun lernen alleine, ohne ihre Geschwister, in einer neuen fremden Umgebung zurechtzukommen und ihren Platz an der Seite ihres neuen Rudelführers auszufüllen. Loslassen ist immer schwer und so oft es auch passiert, eine Gewöhnung daran findet nicht statt - eher das Gegenteil. Irgendwann in absehbarer Zeit werden wir keine Welpen mehr haben, dann sind wir nur noch für unsere drei "Großen" da um ihnen etwas von dem zurückzugeben, was sie uns all die Jahre geschenkt haben.
Gäbe es nicht die vielen, einst völlig fremden Menschen denen wir mit unseren Hunden eine so große Freude bereiten konnten, würden wir wohl keinen Gedanken an die Zukunft verschwenden.

In einer Woche hat Nastja ihren 5. Geburtstag - die Zeit vergeht wie im Fluge - die 8 Welpen welche sie in der Zeit geboren und großgezogen hat sind für sie ganz sicher das größte Geschenk überhaupt. Naja, fast. Ein gewaltiges Freßpaket ist eben durch nichts zu toppen und das werden wir ihr gewiß servieren.
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Beitrag7/7, Verfasst am: 14.05.2017, 17:30   

Betreff: FEODORA-NANA ist ausgezogen
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Vor wenigen Minuten haben wir uns von unserer kleinen Maus für eine lange Zeit verabschiedet. Sie ist nun unterwegs auf ihrer bisher längsten Eisenbahnfahrt und wird am späten Abend in ihrem neuen Hamburger Heim ankommen.

Es ist immer wieder ein Augenblick der inneren Leere, wenn die Welpen, welche man nun über 12 Wochen und mehr um sich hatte, plötzlich nicht mehr da sind, nichts mehr um einen herumwuselt und niemand mehr da ist der die Großen an den Ohren zottelt und mit dem Hoppenstedt Ringkampf übt.

Was uns dennoch ruhig schlafen läßt ist die Gewißheit, alles getan zu haben um den Kleinen Fellnasen ein umsorgtes Heranwachsen in der Geborgenheit liebevoller Menschen zu ermöglichen. Ein Wiedersehen ist natürlich geplant, zum Jahrestreffen 2018. Dann werden wir sehen, was auch farblich aus unserem Spatz geworden ist denn es scheint fast so, als würde sie in Richtung Rot umfärben.
Wir sind sehr gespannt . . .
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