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Hundemafia bestens vernetzt in der Justiz
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Grus51
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Beitrag1/3, Verfasst am: 18.09.2017, 07:47   

Betreff:   Hundemafia bestens vernetzt in der Justiz
Zusatz:       oder "Der Thuringia-Sumpf"
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Klingt wie ein schlechter TV-Titel, doch so erbärmlich wie in diesem Falle agiert wurde - von denen die angeblich das Recht vertreten (lassen wir "angeblich" und drei Buchstaben des letzten Wortes weg, trifft es den Nagel auf den Kopf) - ist es typisch für das hierzulanden herrschende Rechtssystem: Urteile kann man eben kaufen, genau wie jene die an deren Entstehung maßgeblichen Anteil haben. Es ist alles nur eine Frage des Preises!

Durch puren Zufall stieß ich auf den Vorfall, der nach meinem Empfinden absolut typisch ist für das Vorgehen der Behörden gegen die von der Deutschen Hundemafia geschädigten Tiere und deren Besitzer. Jawohl, nicht die Mafia wird verfolgt sondern jene die zu Opfern dieser kriminellen Bande wurden.

Man muß starke Nerven haben und einen langen Atem mitbringen denn wie es in Forumsdiskussionen so üblich ist, zieht sich der Faden durch diverse Kommentierungen verschiedener User sehr lang hin.

Hier ist die Adresse zudem Unfaßbaren:


Die Lektüre ist kein Vergnügen, es wird von mir auch nicht alles vorbehaltlos akzeptiert, was dort angesprochen wurde - es sind halt MEINUNGEN! von Usern, keine Fakten Exclamation - lediglich die Berichte von den Ermittlungen und den Gerichtsverhandlungen / Urteil sind als Fakten hinzunehmen doch die sind weitaus brutaler als so manche Meinungsäußerung!
Ich muß sagen, daß ich nicht sonderlich vom Ausgang des Verfahrens überrascht bin - es paßt ins Bild von diesem Lande!
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Der Hund braucht sein Hundeleben. Er will zwar keine Flöhe haben, aber die Möglichkeit, sie zu bekommen.
(Robert Lembke)
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Grus51
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Beitrag2/3, Verfasst am: 18.09.2017, 08:26   

Betreff: Gesicherter Beitrag aus Bild.de
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BILD.de schrieb wie folgt:
KRANKE MISCHLINGE AUS POLEN ALS RASSEHUNDE VERKAUFT
Welpen-Fälscher jetzt bestraft!

Artikel von: THILO SCHOLTYSECK veröffentlicht am
12.07.2011 - 00:09 Uhr
Halle – Manipulierte Papiere, gefälschte Stempel. Dazu ein (ausgedachter) Stammbaum mit wohlklingenden Namen. Mit diesen Tricks verwandelte eine Betrüger-Bande billige Mischlings-Hunde aus Polen in teure Züchter-Welpen.

Die Staatsanwaltschaft klagt eine miese Welpen-Fälscher-Bande an. Sie soll in Mitteldeutschland kranke Mischlinge aus Polen als Rassehunde verkauft haben.
Gestern standen die Tierfälscher vorm Landgericht Halle. Mit auf der Anklagebank der angesehene Veterinär-Arzt, Siegfried G. (61).
Laut Anklage sollen die Betrüger in mindestens 18 Fällen ohne die erforderlichen Genehmigungen Hundewelpen über die Grenze nach Deutschland geschafft haben. Den Angeklagten war klar, dass die Tiere nicht reinrassig und die meisten sogar ernsthaft erkrankt waren.

In einem Fall verkauften die Tierfälscher einen Chihuahua-Welpen für 390 Euro. Der junge Rüde war so krank und verwurmt, dass er drei Tage nach dem Verkauf eingeschläfert werden musste. Ein anderer Mischling (Preis: 300 Euro) war von Viren befallen - er starb vier Tage nach dem Verkauf.
Der Staatsanwalt warf dem Tierarzt vor: „Für die dokumentierten Impfungen benutzten sie in Deutschland nicht zugelassene Impfstoffe.“
Das Glück der Angeklagten: Weil sie nicht vorbestraft sind und alle Taten gestanden, kamen sie mit milden Sanktionen davon. Tierarzt Siegfried G. muss 500 Euro Geldbuße bezahlen, der mitangeklagte Rüdiger B. (44) 1000 Euro.

AUCH INTERESSANT
Die Vorsitzende Richterin Sabine Staron (45) stellte den Männern in Aussicht: „Wenn die Geldbuße bezahlt ist, werden die Ermittlungen endgültig eingestellt.“
Nur die Chefin des Tierfälscher-Ringes kommt nicht so billig davon: Weil Ute S. (47) neben ihren krummen Tiergeschäften auch noch Arbeitslosengeld bezog, wurde sie wegen Sozialbetruges verurteilt - zu 1500 Euro Geldstrafe.
Die betrogenen Hundebesitzer sind über die milden Strafen enttäuscht. Maxi F. (21), die selber einen kranken Cockerspaniel kaufte: „Die haben kranke Tiere vorsätzlich leiden lassen, um dick abzukassieren. Ich hätte mir gewünscht, dass dieser Betrüger härter bestraft werden. “


Nun, dieses Ergebnis muß nicht verwundern - es paßt perfekt ins Bild!
Der Justiz als Handlanger des Fiskus geht es nur darum, jene zu "bestrafen", denen eine Umgehung der Umsatzsteuerpflicht nachgewiesen werden kann. Sind eben bloß "Viecher" und damit nicht mehr wert als ein paar kaputte Filzlatschen. Genauso läuft das! In diesem Land; mit dieser Regierung!
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Beitrag3/3, Verfasst am: 21.01.2018, 16:03   

Betreff:
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Es gibt aber noch einen anderen Aspekt:
Maxi F. schrieb wie folgt:
Die betrogenen Hundebesitzer sind über die milden Strafen enttäuscht. Maxi F. (21), die selber einen kranken Cockerspaniel kaufte: „Die haben kranke Tiere vorsätzlich leiden lassen, um dick abzukassieren. Ich hätte mir gewünscht, dass dieser Betrüger härter bestraft werden. “


Es wäre richtig gewesen, jene Hundebesitzer, die da am Jammern sind weil sie ihr Geld zum Fenster raus geworfen haben, gleichsam zu einer saftigen Geldstrafe zu verdonnern. Es kann ja nicht oft genug wiederholt werden, daß es eben gerade diese Sorte Hundekäufer ist, welche für solche und noch grauenvollere Zustände ursächlich verantwortlich ist! Ohne diese "Schnäppchenjäger", die sich selbst nur zu gern als vorgebliche Mitleidskäufer zu adeln trachten, gäbe es all dieses Elend nicht und in den Tierheimen könnte der halbe Personalbestand in eine sinnvolle Beschäftigung überführt werden.
Damit nicht jemand etwas interpretiert, was so nirgendwo hier geschrieben steht: Ich erachte die Arbeit in einem Tierheim, wie auch dieselben an sich keineswegs als unsinnig! Nur hat man hier längst das gesunde Maß verloren und nicht wenige dieser Einrichtungen schleppen eigenhändig auch noch Unmengen Straßenhunde aus Ost- und Südeurope hier herein um sie gewinnbringend zu verrubeln; gegen eine "Schutzgebühr". Das ist genauso scheinheilig wie die selbst heimlich gezüchteten Welpen welche dann immer ganz urplötzlich "gefunden" werden.
Die Straßen unserer Städte und Gemeinden sind übervoll mit Chimären und vor allem auch deren Hinterlassenschaften! Natürlich verrichten auch Rassehunde ihre Notdurft an teils exponierten Stellen doch alleine der Preis für einen Rassehund schreckt so manchen Interessenten ab und es ist auch eine Logik, daß wer schon bei der Anschaffung irgendeines Dingens mit unangemessenem Geiz zu Werke geht, für Unterhaltung und notwendige "Betriebskosten" ganz sicher nicht die Premiumangebote wählen wird und ebensowenig sind solche Leute bereit, sich zu bücken um das was da an stinkend pampigem Zeug liegt mit der Hand aufzunehmen und ggfs. kilometerweit spazierenzutragen.
Nein, das ist keine anheimelnde Beschäftigung, wenngleich es zur Winterszeit angenehm warm an die Finger sein kann Mr. Green Das ist freilich ein fester Haufen ebenso und vor allem deutlich einfacher zu händeln.

Als Tierhalter hat man wissentlich Pflichten übernommen - nicht nur gegenüber seinem Vierbeiner, auch gegenüber anderen Vierbeinern UND selbstverständlich gegenüber allen Mitmenschen jeden Alters!
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