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RKF-Standard
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12. Grus51
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Beitrag1/6, Verfasst am: 06.01.2015, 22:16   

Betreff:   RKF-Standard
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An das Hirngespinst "Deutscher Bolonka" muß man keinen Gedanken verschwenden. Zwischenzeitlich hat auch der VDBZ erkannt, daß das von Anbeginn eine Sackgasse war. Sinnfrei und überflüssig wie ein Kropf. Es waren rein monetäre Gründe, welche zu dieser überheblichen Entartung führten und diese Gründe wirken bis heute indem gewissenlose Vermehrer absichtlich gegen den einzig gültigen Standard verstoßen. Züchter sind das jedenfalls nicht!
Hier soll all jenen Hundefreunden geholfen werden, welche ein wirkliches Interesse an dem Russischen farbigen Bolonka - so der korrekte Name der in Deutschland fälschlich als "Bolonka zwetna" bezeichneten Rasse - haben. Zu dem Zweck stellen wir hier sowohl den alten Standard von 1997 als auch die gültige Version von 2010 in verschiedenen, nicht fehlerfreien Übersetzungen vor. Die Fehler resultieren aus dem Umstand, daß die Übertragung ins Deutsche auf einer englischsprachigen Übersetzung aufsetzt, welche ihrerseits selbst mangelhaft ist. Wer es ganz genau wissen möchte, der kann weiter unten auch auf die Originalfassung in Kyrillisch zugreifen.

Zuerst eine Übersetzung des offiziellen RKF-Standard vom 30.01.1997, der längst ungültig ist:

Es gibt aber - dazu muß man ein wenig in der Geschichte stöbern - noch einen neueren Standard der von der RKF 2010 herausgegeben wurde. Er grenzt das vorstehende teils weiter ein, verzichtet dafür an anderer Stelle auf gewisse Einschränkungen. Was unbedingt disqualifizierend wirkt ist aber der von Deutschen angestrebte Zwergwuchs. Das ist nur genetischer Müll und gehört verboten. Ganz schlimm sind auch diese gräßlich anzusehenden Bastarde, wovon ich einige wenige in einem Extrathread darbieten möchte.


ZURÜCK zur Zuchtordnung

Zuletzt bearbeitet von 12. Grus51 am 08.08.2017, 17:57, insgesamt 3-mal bearbeitet
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12. Grus51
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Beitrag2/6, Verfasst am: 10.01.2015, 11:52   

Betreff: RKF-Standard vom 24.11.2010
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Hier die Übernahme der Übersetzung aus dem Englischen, angefertigt von Annette Bonnefoux, leicht gekürzt und angepaßt, fehlerfreier als die VDH-Publikation! Warum sich Annette Bonnefoux scheut, die korrekte Bezeichnung "Russischer farbiger Bolonka" zu gebrauchen, ist mir ein Rätsel. Stattdessen taucht in dem deutschen Text die falsche Begrifflichkeit "Russkaya Tsvetnaya Bolonka" auf. Aber ich muß das wohl nicht verstehen!
Insgesamt ist diese Textfassung dem vorzuziehen, was der VDH unter Nr. 999 mit teils haarsträubenden Fehlern publiziert hat. Trotz mehrerer Hinweise erfolgte dort keinerlei Korrektur.

Annette Bonnefoux schrieb wie folgt:

,,Russkaya Tsvetnaya Bolonka" (russischer farbiger Bichon) bez. in Deutschland als Russkaja Zwetnaja Bolonka (- eine Rasse "Bolonka zwetna" existiert nicht -)

GESAMTERSCHEINUNG: Klein, leicht gestreckter, harmonischer Körperbau. Durch das üppige Haarkleid und die kräftigen Farben wirkt die Rasse attraktiv. Niedlicher, angenehmer Gesichtsausdruck. Der Bolonka sollte vom Typ her nicht an einen Shih Tzu oder einen Pudel erinnern.

WICHTIGE PROPORTIONEN: Die Länge des Rumpfes übertrifft die Widerristhöhe um nicht mehr als 15%.
Die Brusttiefe entspricht ungefähr der Hälfte der Widerristhöhe. Fanglänge entspricht ein wenig mehr als 1/3 der Schädellänge.

WESEN: Anhänglicher Hund mit lebhaftem Temperament und ausgeglichenem Charakter.

KOPF: Harmonisch im Verhältnis zum Gesamtbild.

SCHÄDEL:
    Oberkopf abgerundet, leicht gewölbt; das Hinterhauptbein schwach ausgeprägt, Augenbrauenbogen mässig ausgeprägt.
    Stop kurz, betont


GESICHT:
    Nasenschwamm klein, nicht vorspringend, Nasenlöcher gut geöffnet, schwarz oder entsprechend der jeweiligen Fellfarbe, vorzugsweise dunkel.
    Fang trocken, gerade, an der Basis breit, insgesamt eher kurz, zur Nasenspitze hin leicht schmaler werdend. Der Unterkiefer von entsprechender Breite.
    Lippen eng anliegend, Rand der Lippen schwarz oder entsprechend der Fellfarbe, vorzugsweise dunkel.
    Kiefer/Gebiß Scherenschluß erwünscht, Zangengebiss und leichter Vorbiss werden toleriert. Zähne weiss und kräftig, die Schneidezähne stehen senkrecht im Kiefer; es ist erwünscht dass alle Scheidezähne und Eckzähne vollständig vorhanden sind.
    Wangen leicht abgerundet.
    Augen mittelgroß, rundlich, dunkel, gerade eingesetzt. Bei Hunden brauner Farbe sind hellere Augen zulässig.
    Lider schmal, fest anliegend, straff. Lidränder schwarz oder entsprechend der Fellfarbe.
    Gesichtsausdruck soll verspielt und freundlich sein.
    Ohren mittelgroß, dreieckig mit leicht abgerundeten Spitzen, reicher Behang, mäßig hoch angesetzt; am Knorpel hängend.


HALS: Der Hals ist von mittlerer Länge, stolze Haltung, trocken und gut bemuskelt.

KÖRPER: kompakt, mäßig breit
    Obere Profillinie gerade
    Widerrist mäßig ausgeprägt
    Rücken gerade, kräftig, breit, gut bemuskelt, mäßig lang
    Lenden kurz, leicht gewölbt
    Kruppe gerundet, mäßig lang, breit, leicht abfallend, mit entwickelter Muskulatur
    Brust mäßig breit, im Längsschnitt oval, lang, unterer Verlauf bis zu den Ellenbogen
    Untere Profillinie und Bauch leicht aufgezogen
.

RUTE: mittlere Länge, hoch angesetzt, im Bogen über dem Rücken getragen oder auf dem Rücken liegend. Die Spitze der Rute berührt den Körper. Die Rute ist vollständig behaart.

GLIEDMAßEN:
    Vorhand von vorne betrachtet gerade und parallel, leicht auseinandergestellt.
    Schulter schräg, gut bemuskelt. Schulterwinkel von 100° bis 110°.
    Oberarm entspricht der Länge des Schulterblatts.
    Ellbogen weder ein-noch ausgedreht.
    Unterarm mittlere Länge, senkrecht.
    Mittelhand in einer Linie mit dem Unterarm.
    Fesseln kräftig, fast senkrecht.
    Vorderpfoten klein, rund, gewölbt, geschlossen, Ballen und Krallen dunkel.

    Hinterhand von hinten betrachtet gerade und parallel, leicht auseinandergestellt.
    Oberschenkel von mittlerer Länge, gut bemuskelt, leicht schräg gestellt.
    Kniegelenk abgerundet, moderat gewinkelt.
    Unterschenkel von mittlerer Länge, nicht zu steil.
    Sprungelenk trocken, kräftig, leicht gewinkelt, mäßig lang, senkrecht.
    Hinterpfoten etwas kleiner als die Vorderpfoten, oval, gewölbt, geschlossen, Ballen und Krallen dunkel.


BEWEGUNG: leichtfüßig, frei

HAUT: Die Haut ist elastisch, bildet keine Falten, ist entsprechend der Fellfarbe pigmentiert.

HAARKLEID: lang, seidig, glänzend, dicht; gut entwickelte Unterwolle; Haar am ganzen Körper gleich lang; dicht und schwer fallend; große Locken oder Wellen bildend. Große Locken werden bevorzugt.

FARBE jede Farbe außer reinweiß und gefleckt. Kleine weiße Abzeichen auf Brust und Zehen werden toleriert.

GRÖßE: erwünschte WRH für Hündinnen und Rüden bis zu 26 cm.
GEWICHT: durchschnittliches Gewicht für Rüden und Hündinnen 3 bis 4 kg.
RÜDEN müssen zwei sichtlich normal entwickelte, vollständig in den Hodensack abgestiegene Hoden aufweisen.

FEHLER: Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten ist als Fehler zu werten. Die Schwere steht Im genauen Verhältnis zum Grad der Abweichung.

Leichte Fehler:
  1. quadratischer oder zu langer Körperbau; zu hoch oder zu kurz auf den Beinen
  2. flache Stirn, weiche Übergänge, länglicher Fang
  3. Fehlen eines Schneidezahns
  4. glattes Fell
  5. dünnes Fell

Schwere Fehler:
  1. halb aufrecht oder aufrecht stehende Ohren
  2. vorstehende Augen
  3. Fehlen von 2 oder mehr Schneidezähnen
  4. Starker Vorbiss
  5. Fehlen der Unterwolle
  6. Knickrute
  7. kurze, krumme Unterarme
  8. ein großes weißes Abzeichen auf der Brust, weiße Pfoten


DISQUALIFIZIERENDE FEHLER:
  1. nicht standardgemäße Farbe
  2. fehlender Bart oder Schnurrbart
  3. Rückbiss, Kreuzbiss
  4. Schulterhöhe mehr als 28 cm
  5. Aggressivität, Unlenkbarkeit
  6. blaue Augen, Glasauge
  7. Rutenlosigkeit, kurze Rute
  8. ausgeprägte Anzeichen von Zwergwuchs


****************************************************************************

Die wichtigsten Proportionen des russischen Russkaja Zwetnaja Bolonka (- eine Rasse "Bolonka zwetna" existiert nicht -) nach dem aktuelle Rassestandard :
  • Körper: leicht gestreckt (ein quadratischer oder ein zu langer Körper sind ein leichter Fehler)

  • Grösse: bis 26 cm für Rüden und Hündinnen (mehr als 28 cm Schulterhöhe bedeuten den Zuchtauschluss)
    eine Mindesthöhe ist nicht angegeben

  • Länge: soll 15% der Schulterhöhe nicht übersteigen

  • Gewicht: 3 bis 4 kg für Rüden und Hündinnen

  • Brusttiefe: ca 1/2 der Schulterhöhe

  • Fanglänge: soll eher kurz sein, etwas mehr als 1/3 der Schädellänge (Fang eingeschlossen)
    Neu: der "längliche Fang" ist sogar ein leichter Fehler



Der ideale Bolonka deutschen Typs sollte eine Grösse von 22/23 cm und ein Gewicht bis 3,5 kg, sowie ein hübsches, harmonisches Gesicht haben.


Soweit die aktuelle Festlegung für den РУССКАЯ ЦВЕТНАЯ БОЛОНКА, herausgegeben von der RKF.
Irritationen gibt es immer wieder mal bei der Übersetzung ins Deutsche. Sie basieren darauf, daß ЦВЕТНАЯ sowohl mit farbig, als auch mit bunt gleichgesetzt werden kann. Im Grunde des Wortsinnes ist beides identisch wobei, bezogen auf den Bolonka als Rasse durchaus der Begriff bunt anwendbar ist - auf das einzelne Individuum dagegen soll die Bezeichnung farbig gesetzt werden. Es mag Außenstehenden haarspalterisch erscheinen, jedoch ist darin ein tieferer Sinn zu sehen:
Die Rasse "Buntes Schoßhündchen" sagt aus, daß es diese Tiere in "allen" Farben und Schattierungen geben darf und gibt. Was es aber nicht geben darf, sind beispielsweise gefleckte, also tatsächliche "Bunte Hunde" unter den Bolonkas. Diese stellen eine Verwerfung dar, welche von den Westeuropäern - konkret den deutschen Vermehrern erst erzeugt worden sind. Niemand braucht solche "Verbesserungen" denn sie dienen einzig monetären Zwecken.
Positiv ist nur anzumerken, daß man im VDBZ den Irrweg erkannt und die "Deutsche Linie" nicht weiter verfolgt resp. auslaufen läßt. Der Schaden für die Rasse ist aber erstmal da und er ist riesig - in Anbetracht der Inkonsequenz nach der die Deutschen Typen weiter abgezüchtet werden, wächst er darüberhinaus stetig an und das alleine ist ein Grund, die Existenz ignoranter Nicht-VDH-Vereine und deren Führungen sehr kritisch zu hinterfragen.
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Beitrag3/6, Verfasst am: 06.02.2015, 21:04   

Betreff: Rassestandard vom 15.07.1999 - ein Fake!
Zusatz:       Betrügerisch von E. Romanenkowa frei erfunden!
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Auch das ist selbstverständlich kein Standard der RKF und hat auch nichts mit dem Deutschen Bolonka zu tun !
Es existieren nachweislich, neben dem Standard der Sowjetunion aus dem Jahre 1966, bis zum Januar 1997 keine weiteren offiziellen Standards der einst als "Lhasa Terrier", dann als "Leningrader Schoßhündchen" und eben seit 1966 als "Zwetnaja Bolonka" bezeichneten neuen Rasse.
Deren Name wurde mit dem ersten, von der RKF herausgegebenen Standard 1997 als Russkaja Zwetnaja Bolonka endgültig festgelegt, aber erst im 2010 herausgegebenen 2. RKF-Standard in diesen mit aufgenommen!

Im Jahre 1999 opponierte die bekannte (Laduschki) Elwira Romanenkowa offen gegen die RKF und publizierte einen eigenen Standard, den sie unter Amtsanmaßung mit dem Logo der RKF auf ihrer Homepage noch heute in den Sprachen Russisch, Deutsch und Englisch veröffentlicht. Ausschließlich in der Deutschen Version gibt es die Bezeichnung "Bolonka Zwetna" - also ein Name für eine nicht existente Rasse! Die Englischvariante benennt korrekt Russkaya Tsvetnaya Bolonka und in der russischen Version heißt es ebenso klar Russkaja zwetnaja bolonka. Was soll das?
Romanenkowa ist zudem eine berüchtigte Bastardiererin die alles tut um ihren Lebensunterhalt durch den Verkauf von Hunden zu finanzieren. Sie ist es auch, welche die Rasse durch illegale Einkreuzungen mit dem Brindle-Gen zu durchseuchen trachtet. Ihre Hunde mußten sich u. a. von Abfällen, die sie an Straßenrändern fanden, ernähren. Von der RKF wurde diese impertinente Person schließlich mit einem dauerhaften Zuchtverbot belegt.


beide Bilder anklickbar! Beide Versionen sind Fälschungen von Romanenkowa!

Daß selbst der VDH auf diese Kriminelle hereingefallen war zeigt einmal mehr, wie skrupellose Einzeltäter einen ungeheuren Schaden anrichten können. Biala-Gauß hat mit großem Aufwand einen nicht existenten Standard aus dem Englischen übersetzt und - das ist das einzig gute und wirklich nützliche daran - diesen mit passenden Zeichnungen hervorragend illustriert.
Das Bildchen habe ich nicht von ungefähr hier dazugetan. Es zeigt einen markanten Unterschied zwischen der in Rußland üblichen Form des Frisierens, bei der die Kopfbehaarung mittels "Mascherl" zusammengefaßt aus dem Gesichtsfeld herausgehalten wird. Nur so kann man die Form der Augen klar erkennen denn die müssen rund sein - beim Deutschen Typ ist dagegen mandelförmig erlaubt. Wenn die Haare ins Gesichtsfeld ragen kitzelt es und die Tiere neigen zum blinzeln, genau wie im Freien bei Wind! Das hatte Kati vor vielen Jahren nicht beachtet und der Mascha mandelförmige Augen angedichtet. Naja, irren kann jeder mal - und sowas trage ich weder nach noch halte ich es vor denn es ist im Grunde belanglos, soll nur als Beispiel dienen wie es passieren kann.

In Deutschland dagegen ist es üblich, das Gesichtsfeld freizuschneiden - auch wir haben das so gehandhabt weil es uns der Zuchtfreund von dem wir Mascha gekauft hatten, so erklärte. Er hat es gut gemeint, macht es ja selber so. Also auch keine Schelte sondern nur ein Aha - wir haben uns korrigieren müssen weil wir selbst noch viel dazulernen .

Eine noch frühere Version schlummert auch noch irgendwo in meinen virtuellen Katakomben - wenn sie mal auftaucht, kommt sie hier mit dazu.
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Beitrag4/6, Verfasst am: 13.02.2017, 21:38   

Betreff: RKF-Rassestandard vom 24.11.2010
Zusatz:       Deutsche Fassung vom VDH publiziert
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Einmal mehr lieferte Karin Biala-Gauß dankenswerterweise eine ausführliche, leider auch nicht fehlerfreie Übersetzung des für uns verbindlichen RKF-Standards.

Eines der markantesten Merkmale, bei dem sich seit langen Jahren die Richtungen teilen betrifft die Definition der erlaubten Fellfarben. Diese wird von weitesten Teilen der deutschen Hundeszene schlichtweg systematisch negiert! Stattdessen trägt man ein uraltes Transparent als Schutzschild vor sich her und lügt sich so das schön was einfach nur als Fehler zu deklarieren ist. Selbst wenn man solche "Züchter" darauf hinweist, daß das was sie als angeblichen Standard herausposaunen schlicht der Schnee von vorgestern ist, wird man bestenfalls als Neidhammel hingestellt. Na gut - damit kann ich leben doch deren Hunde will ich nicht geschenkt haben! Und das nicht etwa weil sie noch mehr Weiß als zulässig aufweisen sondern, weil deren Ahnenreihen mit allergrößter Wahrscheinlichkeit falsch bzw. verfälscht sind. Welchen Zuchtwert ein Tier mit nicht feststellbarer Abstammung hat, mag sich jeder halbwegs intelligente Mensch selbst beantworten.

Zitat:
Farbe: Jede Farbe ist erlaubt, außer weiß und gescheckt. Kleine weiße Abzeichen auf Brust und Zehen werden toleriert.


In einer anderen Übersetzung heißt es "... weiß und gefleckt ..." was ich jetzt nicht unbedingt als Haarspalterei abtun will. Man muß dabei bedenken, daß in einem älteren Standard ein Sattelfleck noch bei den erlaubten Farben genannt wird.

Insgesamt ist aber unmißverständlich jedem des lesens Kundigem zu unterstellen, daß er den Trend den die gewollte Entwicklung beim Russkaja Zwetnaja Bolonka (- eine Rasse "Bolonka zwetna" existiert nicht -) nach dem Willen der RKF zu nehmen hat auch ohne Schwierigkeiten erkennen kann. Es geht immer mehr in Richtung Einfarbigkeit! Und dies ist auch die kynologisch einzig richtige Entscheidung.

Wenn wir selbst u. a. noch eine Hündin in der Zucht haben, welche nach dem aktuellen Standard farblich fehlerhaft ist, dann müssen wir uns auch eingestehen, daß wir dieses Tier durch unsere damalige mangelhafte Kenntnis erst absichtsvoll erzeugt hatten indem wir eine Verpaarung gezielt mit einem zweifarbigen Rüden vornahmen. Zur Zeit der Geburt desselben war allerdings noch der alte Standard mit der 20%-Regel in Kraft.
Wir können nun aber darauf verweisen, daß wir ebendiese Hündin niemals mit einem Weiß vererbenden Rüden paaren würden. Unser Bestreben ist seit langem die Ausrichtung auf Einfarbigkeit, was sich auch ab dem B-Wurf fortsetzt. Kleine Abzeichen müssen wir dabei in Kauf nehmen und das wird auch noch eine Weile so bleiben.

Für uns kann es nur eine Entscheidung geben und die besteht darin, konsequent dem wirklichen Rassestandard zu folgen und der wird nicht von irgendeinem abartigen Verein sondern von der Russischen Kynologischen Föderation erarbeitet und sollte eigentlich für jeden ernsthaften Züchter dieser Rasse nichtverhandelbares Gesetz sein.

Wir wissen, daß unsere Hunde und deren Nachkommen nicht fehlerfrei im Sinne des Idealen Bolonka sein können. Wir wissen aber auch, daß wir jederzeit alles getan haben und auch weiterhin tun werden, was dazu beiträgt erbgesunde Familienhunde der Rasse Russischer farbiger Bolonka zu züchten, Tiere die ihren neuen Besitzern mit einem langen, gesunden Leben andauernde Freude bereiten. Was wir nicht beeinflussen können sind Unfälle und erworbene Erkrankungen, für die niemand verantwortlich gemacht werden kann weil es eben einfach so passiert! Das ist sehr traurig, aber leider unvorhersehbar.

Der aktuelle Standard ist seit mehr als 6 Jahren in Kraft und so können wir damit rechnen, daß in den kommenden 10 Jahren eine weitere Neufassung dieses Regelwerkes erscheinen wird. Welche Korrekturen dann verbindlich sein werden, kann man sich prinzipiell selbst ausmalen.



Hier nun die kyrillische Originalfassung des RKF-Standards für den RZB (Russkaja zwetnaja Bolonka lautet die wirkliche Rassebezeichnung die im deutschen Schrifttum als "Bolonka zwetna" eher eine Verballhornung ist), an Hand derer die Fehler in der VDH-Version sehr deutlich zu erkennen sind.

На заседании Президиума РКФ 24.11.2010 принят Стандарт РЦБ. В действие данный стандарт вступает с момента опубликования в Вестнике РКФ.
СТРАНА ПРОИСХОЖДЕНИЯ: Россия.
ПРЕДНАЗНАЧЕНИЕ: Собака-компаньон.
КЛАССИФИКАЦИЯ: Группа 9. Собаки-компаньоны.
КРАТКАЯ ИСТОРИЧЕСКАЯ СПРАВКА: В происхождении породы цветная болонка участвовали: болонка французская, ши-тцу, лхаса-апсо. Создание породы начиналось с 1951 года, когда при клубах охотничьего и служебного собаководства образовывались секции декоративных собак. В Ленинграде кинологами и любителями-собаководами Ленинградского общества охотников и рыболовов (ЛОДиР) путем жестокого отбора по фенотипу, была сформирована группа однородных, близких по экстерьеру особей. Основными породными признаками являлись: маленький размер 20-24 см, богатейший шерстный покров эффектных одноцветных окрасов. В 1964 году был написан стандарт на породную группу «цветная болонка». В 1966 году стандарт на породу утверждает Всесоюзный Кинологический Совет при Министерстве сельского хозяйства. В 1973 году, в Москве, по решению Мосгорисполкома, из секции комнатно-декоративных собак при Свердловском межрайонном обществе создается МГОЛС (Московское Городское Общество Любителей Собак). Активная племенная работа, плодотворное сотрудничество с кинологами Ленинграда, утвердило МГОЛС, как основной центр секционно-генетической работы с породой «цветная болонка». 80-е годы – популярность породы растет, организуются клубы и питомники. Создан национальный клуб породы «цветная болонка».
ОБЩИЙ ВИД: Маленького размера, слегка растянутого формата, гармоничного сложения. Выглядит нарядно, благодаря обильной шерсти эффектных окрасов. Милое, приятное выражение. Цветная болонка не должна по типу приближаться к ши-тцу или пуделю.
НЕОБХОДИМЫЕ ВАЖНЫЕ ПРОПОРЦИИ: Длина туловища превышает высоту в холке не более, чем на 15%. Глубина грудной клетки равна примерно половине высоты в холке. Длина морды - чуть больше одной трети длины головы.
ПОВЕДЕНИЕ/ТЕМПЕРАМЕНТ: Ласковая собака с живым темпераментом и уравновешенным характером.
ГОЛОВА: Пропорциональная общему телосложению.
ОБЛАСТЬ ЧЕРЕПА: Череп округлой формы, слегка выпуклый, затылочный бугор слабо выражен, надбровные дуги умеренно выражены, переход ото лба к морде короткий, хорошо выражен.
ОБЛАСТЬ МОРДЫ: Нос: Мочка носа небольшая, в профиль вертикальная, ноздри хорошо открыты. Мочка носа черная или в тон окраса, предпочтительно более темная.
Морда: Недлинная, сухая, слегка суживающаяся к мочке носа. Спинка носа прямая, в основании широкая. Нижняя челюсть достаточно широкая.
Губы: Сухие, плотно прилегающие, края губ черные или в тон окраса, предпочтительно более темные.
Челюсти/зубы: Прикус ножницеобразный. Допустим прямой прикус и перекус без отхода. Зубы белые, крепкие. Резцы стоят перпендикулярно челюсти, желательно наличие всех резцов и клыков.
Скулы: Скулы слегка округлые.
Глаза: Среднего размера, темные, кругловатые, прямо поставленные. У собак коричневого окраса допустимы более светлые глаза. Веки тонкие, сухие, плотно прилегающие, черные или в тон окраса. Выражение игривое и доброжелательное.
Уши: Средней длины, треугольной формы со слегка закругленными концами, висячие на хрящах, умеренно высоко посаженные. Покрыты богатой украшающей шерстью.
ШЕЯ: Средней длины, высокопоставленная, сухая, мускулистая.
КОРПУС: Компактный, умеренно широкий. Линия верха: Прямая.
Холка: Умеренно выражена. Спина: Прямая, крепкая, широкая, мускулистая, умеренно длинная.
Поясница: Короткая, слегка выпуклая.
Круп: Округлый, умеренной длины, достаточно широкий, слегка покатый с развитой мускулатурой.
Грудь: Умеренно широкая, овальной формы, длинная, нижняя часть доходит до локтей. Линия низа и живот: Живот умеренно подтянут.
ХВОСТ: Средней длины, высоко посажен, закинут на спину в виде кольца или лежит на спине. Конец хвоста прижат к туловищу. Хвост полностью покрыт шерстью.
КОНЕЧНОСТИ ПЕРЕДНИЕ КОНЕЧНОСТИ: Общий вид: При осмотре спереди прямые и параллельные, умеренно широко поставленные. Лопатки: Косо поставлены, оттянуты назад, с хорошей мускулатурой. Образуют с плечом угол 100-110˚.
Плечи: Плечевая кость по длине соответствует длине лопатки. Локти: Направлены строго назад.
Предплечья: Средней длины. Поставлены отвесно.
Запястья: Продолжают вертикальную линию предплечья.
Пясти: Крепкие, почти отвесные.
Лапы: Небольшие, округлой формы, пальцы сводистые, в комке. Подушечки и когти темные.
ЗАДНИЕ КОНЕЧНОСТИ: Общий вид: При осмотре сзади прямые и параллельные, умеренно широко поставленные.
Бедра: Средней длины, с развитой мускулатурой. Слегка наклонно поставлены.
Колени: Округлые, углы умеренно выражены.
Голень: Средней длины, с умеренным наклоном.
Скакательные суставы: Сухие, крепкие, с умеренно выраженными углами сочленений.
Плюсны: Средней длины, поставлены отвесно.
Лапы: Задние лапы чуть меньше передних, овальной формы, сводистые, в комке. Подушечки и когти темные.
ДВИЖЕНИЯ: Легкие, свободные.
КОЖНЫЙ ПОКРОВ: Кожа эластичная, не образует складок, её пигментация соответствует окрасу шерсти.
ШЕРСТНЫЙ ПОКРОВ: Шерсть длинная, шелковистая, блестящая, густая с хорошо развитым подшерстком, равномерно покрывающая всю собаку. Волос плотный, тяжелый. Предпочтителен крупный завиток, допустима волнистая шерсть.
ОКРАС: Любой, кроме белого и пятнистого. Допустимы небольшие белые отметины на груди и пальцах.
РАЗМЕРЫ И ВЕС: Высота в холке: Желательный рост (кобели и суки) – до 26 см.
Вес: В среднем кобели и суки – 3-4 кг.

ДЕФЕКТЫ: Любое отступление от вышеуказанных пунктов должно расцениваться как дефект. Серьезность отношения к дефекту должна быть пропорциональна его степени.
НЕДОСТАТКИ:
1. Квадратный или излишне растянутый формат. Высоконогость или коротконогость.
2. Плоский лоб, сглаженный переход, длинноватая морда.
3. Отсутствие одного резца.
4. Прямая шерсть.
5. Тонкий волос.
СЕРЬЕЗНЫЕ НЕДОСТАТКИ (ПОРОКИ):
1. Полустоячие или стоячие уши.
2. Глаза навыкате.
3. Отсутствие 2-х и более резцов.
4. Перекус с отходом.
5. Отсутствие подшерстка.
6. Залом хвоста.
7. Короткие искривленные предплечья.
8. Большое белое пятно на груди, белые лапы.

ДЕФЕКТЫ, ПРИВОДЯЩИЕ К ДИСКВАЛИФИКАЦИИ:
1. Нестандартный окрас.
2. Отсутствие оброслости на голове.
3. Недокус, перекос челюсти.
4. Высота в холке более 28 см.
5. Неуправляемость, агрессивность.
6. Голубые глаза, разноглазие.
7. Куцехвостость.
8. Ярко выраженные признаки карликовости.

ПРИМЕЧАНИЕ: Кобели должны иметь два явно нормально развитых семенника, которые полностью находятся в мошонке.
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Beitrag5/6, Verfasst am: 31.03.2018, 14:04   

Betreff: Benja & Baika aus unserem Wurf v. 14.07.2013
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So schön können Bollis aussehen, wenn sie nicht geschnitten werden. Freilich gehört dazu auch ein bisschen regelmäßige Pflege.
Unsere beiden Schwestern haben es mit ihren Pflegeeltern in Holland bestens getroffen!



Für uns wird es immer unverständlich bleiben, daß sich die Menschen eine Langhaarrasse kaufen und dann nichts besseres zu tun haben als der die Haare stutzen zu lassen. Klar, das ist jedermanns eigene Entscheidung doch gerade in der Stadt ist ein naturbelassener Bolli eine Augenweide und auch nicht überaus intensiv zu pflegen.
_________________
Der Hund braucht sein Hundeleben. Er will zwar keine Flöhe haben, aber die Möglichkeit, sie zu bekommen.
(Robert Lembke)
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Beitrag6/6, Verfasst am: 05.12.2021, 12:07   

Betreff: Standard der RKF von 2019
Zusatz:       wird vom VDH trotz Kenntnisnahme negiert
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Daß nach knapp 9 Jahren eine Revision des Rassestandard anstand, ist bei einer im Aufbau befindlichen Rasse, die antritt um die letzten Hürden zur Vorläufigen Internationalen Anerkennung durch die FCI zu nehmen, nur folgerichtig. Allerdings ist auch diese Ausarbeitung noch nicht so gelungen, daß sie wirklich eingereicht werden kann. Es sind noch einige handwerkliche Fehler auszumerzen und es ist vor allem der inakzeptable Passus, welcher einzig auf Betreiben der kriminellen Romanenkowa in der "Farbenliste" seinen Niederschlag fand, zu eliminieren!
Es muß immer wieder knallhart betont werden, daß jegliche Abweichung von der Vorgabe einer pigmentstarken Einfarbigkeit NICHTS im Rassestandard verloren hat! Lediglich der Hinweis, daß kleinste Weiße Flecke an Zehen, Kinn und Brust zwar unerwünscht, aber tolerabel seien, gehört bei der Fehlerdefinition mit dazu.
Das Zuchtziel sollte auf eine durchgehend pigmentierte Einfarbigkeit, unter Einschluß des Black- & Tan-Musters abgestellt werden. Unbedingt zu verwerfen sind jegliche Verdünnungsfarben, was per eindeutigem Gentest des D-Locus nachgewiesen werden MUSS! Damit ist Brindle als genetisch zweifelsfreie Mehrfarbigkeit nicht mit dem Standard konform, betreffende Tiere sind zu disqualifizieren und unter Zuchtverbot zu stellen. Hierfür muß eine Stichtagsregelung festgelegt werden.

Da der VDH die Anerkennung des Standard bisher verweigert, werde ich ihn nicht hier publizieren.
Hingegen habe ich diesen u. a. in der Festschrift zu 70 Jahre Bolonkazucht / 30 Jahre RKF in Deutsch und Russisch publiziert.
_________________
Der Hund braucht sein Hundeleben. Er will zwar keine Flöhe haben, aber die Möglichkeit, sie zu bekommen.
(Robert Lembke)
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