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TA Christopher Mohr
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Netti
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Beitrag16/17, Verfasst am: 04.10.2017, 13:00   

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Es gibt auch Vereine, die eine Kastratenklasse anbieten. Über den Sinn oder Unsinn lässt sich jetzt streiten. Für mich macht es jedenfalls keinen. Denn um was soll es dann gehen? Eine Ausstellung entscheidet im Grunde über den "Wert" des Zuchthundes. Mit Zucht ist es aber nun vorbei. Somit stellt die Kastratenklasse eher eine Herabstufung dar und letztlich eine Ausgrenzung des Tieres. Zuchthunde die früher mal prämierte Tiere waren und das zu Recht, werden dort nicht zu finden sein.
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Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.
Arthur Schopenhauer
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Grus51
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Beitrag17/17, Verfasst am: 04.10.2017, 13:36   

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Gut, eine reine Kastratenklasse ist wirklich nicht sehr sinnvoll denn die kann kaum einen Nutzen - ausgenommen für die Kasse des Ausrichters - haben.

Dagegen sehe ich den Sinn der Gleichstellung kastrierter, ehemaliger Zuchtrüden mit ihren noch potenten Altersgenossen in der offiziellen Veteranenklasse als durchaus gegeben! Selbst wenn der Kastrat nun keine eigenen Nachkommen mehr zeugen oder gebären kann, liefert er doch mit seiner Erscheinung und Vitalität entsprechende Anhalte, die man auf seine noch jüngeren Nachkommen mit angemessener Wahrscheinlichkeit adaptieren kann. Das betrifft sowohl das Haarkleid in allen seinen Kriterien als auch die Art und Weise wie sich das Tier präsentiert, welche erkennbaren Verschleißerscheinungen am Bewegungsapparat, an den Zähnen, Augen / Lidern etc. feststellbar sind oder eben auch nicht!

Damit bedient der Kastrat auch das Bedürfnis seines Züchters, der, wenn er nicht zugleich auch dessen Halter ist, normalerweise sehr interessiert sein muß zu erfahren, wie sich seine Hunde im fortgeschrittenen Alter noch immer gegenüber der Konkurrenz präsentieren können.
Es geht also mal nicht darum, daß der Aussteller den nächsten Pott heimschleppt sondern einfach um die Verdichtung der Erkenntnisse zu einer bestimmten Linie.
Mir ist sehr wohl bewußt, daß es nicht wenige Welpenproduzenten gibt, denen dieses Interesse völlig abgeht!

Das trifft ebenso auf ehemalige Zuchthündinnen zu, denen man die erfolgte "Verstümmelung" nichtmal äußerlich ansehen kann. Insofern erfolgt damit auch eine Art Chancengleichheit der Geschlechter. Eine erfolgreiche Zuchthündin in der Veteranenklasse kann naturgegeben nicht das gleiche knackige Erscheinungsbild einer Zweijährigen liefern; zumindestens bei vielen Langhaarrassen wird man fellmäßig Abstriche machen müssen. Doch das Fell ist eben nur ein Aspekt der Bewertung, wenngleich kein unwesentlicher.

Wir sollen auch nicht aus dem Blick verlieren, daß es engagierte "Nuraussteller" gibt, welche mit ihren Tieren nie gezüchtet haben, das Ausstellungswesen als eine Art Freizeitsport mit dem Titelsammeln betreiben. Deren Rüden bleiben als Kastraten in dem Falle außen vor - kastrierte Hündinnen, wenn der Aussteller ehrlich genug ist dies zuzugeben, ebenso.
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Der Hund braucht sein Hundeleben. Er will zwar keine Flöhe haben, aber die Möglichkeit, sie zu bekommen.
(Robert Lembke)
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