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Gesunde Ernährung - Grundlage langen Lebens
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Grus51
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Beitrag1/1, Verfasst am: 12.10.2016, 13:21   

Betreff:   Gesunde Ernährung - Grundlage langen Lebens
Zusatz:       Viele Wege führen zum Ziel - aber nicht immer kommt man dort an!
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Grundsätzlich gibt es zwei fundamentale Standpunkte zu einer "richtigen" Hundeernährung. Die eine Seite predigt das industrielle Fertigfutter - die andere Seite schwört auf den Verzicht desselben. Gründe seien erstmal nicht von Belang, vielmehr kommt es auf eine Feststellung an: Beide Fraktionen billigen sich dabei einen fundamentalen Irrtum zu!

Eines aber kann mit absoluter Bestimmtheit behauptet werden: Die ausschließliche Ernährung mit industriemäßig erzeugter Fertignahrung macht sowohl den Menschen als auch das Tier auf Dauer krank und verkürzt das Leben.

Das geschieht unmerklich aber stetig und es geschieht direkt wie indirekt, letzteres beispielsweise über die durch jegliche Fertignahrung systematisch ruinierte Zahngesundheit. Es ist eine Binsenweisheit, daß kranke Zähne den gesamten Kreislauf belasten und zu chronischer Herzkrankheit führen können. Direkt bewirkt industrielles Fertigfutter, je nach Inhaltsstoffen, welche zudem sehr oft völlig undefinierbar sind, ggfs. eine Veränderung der Darmflora, schädigt die Magenschleimhaut und die für die weitere Nahrungsverwertung zuständigen Organe bis hin zum gesamten vegetativen Nervensystem irreversibel.
Das muß naturgemäß nicht für jeden Menschen zu 100% so zutreffen und genausowenig ist es für jeden Hund absolut zwingend. Es handelt sich hierbei um einen globalen Trend, der eine erhebliche Anzahl aller Individuen der betreffenden Population erfaßt.

Allerdings, das muß unbedingt erwähnt werden, treffen ebendiese Szenarien ganz genauso zu, wenn die Ernährungsgewohnheiten sich ins exakte Gegenteil verkehren! Hier hat man es aber stattdessen öfters mit verschiedenen Defiziten zu tun, welche durch ein Ungleichgewicht an Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen bei selbstbereiteter Nahrung leicht entstehen können.

Mangelerscheinungen treten auch beim ach so neuen "BARFEN" auf.
Die in meinen Augen idiotischen Begrifflichkeiten sind wohl eine typisch deutsche Macke nach der jedes Ding eine möglichst bescheuerte Bezeichnung braucht um vermarktet werden zu können.

BARF = Biologisch Adäquate Roh Fütterung

Da tun welche so, als hätten sie damit den Stein der Weisen ausgegraben und etwas gaaaaanz neues erfunden.
Blödsinn, das haben wir vor Jahrzehnten schon gemacht aber wir haben es besser gemacht und dafür nicht den Nationalpreis mit Eichenlaub und Schwertern erwartet. Wir haben auch keinen albernen Begriff in die Welt setzen müssen, bei dem sich normale Nichthundehalter an den Kopf greifen. Wir haben einfach unsere Hunde mit dem gefüttert, was heute verpöhnt ist, was weggeworfen wird weil es billiger kommt: Freibankfleisch!
Fleisch und Innereien von Notschlachtungen haben einen erheblichen Vorteil gegenüber dem "BARF" aus der Gefriertruhe: Sie sind absolut frisch, sie vermitteln so auch ein Freßerlebnis welches anders nicht möglich ist. Neben der sofortigen, blutwarmen Fütterung haben wir auch große, mehrere Kilo schwere Stücke kurz gebrüht und danach an der Luft abtrocknen lassen. Das macht sie fliegensicher und gleichzeitig konnte es innen, unter der Kruste schon ein bisschen vor sich hin muckern, "weich" werden. Nichts was menschlichen Nasen angenehm ist aber Hund liebt so was über alles! Unsere Hunde hatten in ihrem Leben niemals Zahnprobleme, da brauchte nie eine Zahnsteinbehandlung erfolgen. . . Die gab es allerdings auch schon vor 40 Jahren - wohl ausschließlich bei Kleinhunden! Ernährungsbedingt, was sonst?

Ich habe nichts gegen "barfen" - nur was gegen militante "BARFER" die ihre Methoden als alleinige Religion verstehen und damit zu missionieren versuchen. Unsere Hunde werden nicht "gebarft" sondern bekommen eine ausgewogene Mischkost aus frischem Rohfleisch, selbstgekochten "Menüs", industriellem Dosen und Trockenfutter - letzteres hauptsächlich als Leckerlie gereicht, sowie erheblichen Mengen rohen Obstes und Gemüsen. Kohlrabi, Karotten, Äpfel, Pfirsich, entsteinte Exclamation Kirschen und Pflaumen, Bananen, Melone und mehr. Nicht jedes Tier giert jedes Obst oder Gemüse rein und gerade bei Äpfeln werden mal eine Sorte verschmäht und die andere freudig genommen - warum? Wir finden da kaum einen Unterschied doch Hund riecht und schmeckt eben anders als Mensch! Wichtig ist nach unserer Ansicht, daß die Fütterung eine möglichst breite Palette umfaßt denn wenn man schon so gerne auf den Wolf abstellt - unsere Hunde sind Haustiere und das sind sie seit 10.000 Jahren - eine lange Zeit, in der sich physiologisch manches geändert hat. Geblieben ist allerdings, daß Hunde zwar als Carnivoren Beutegreifer und auch an Aas nicht abgeneigt sind, daß sie darüberhinaus aber ebenso vielfältige vegetarische Produkte zu sich nehmen. Und sie nehmen zuweilen auch die Stoffwechselprodukte anderer Tiere mit sichtlichem Genuß auf. Das ist keine hundetypische Verhaltensweise, auch z.B. Landschildkröten mampfen schonmal an einem Hunde- oder Katzenhäufchen und das alles, ohne irgendeinen erkennbaren Anlaß. Koprophagie ist auch bei Menschen, zumeist im Kleinkindalter zu beobachten. Wir sollten uns hüten, jegliche uns abartig erscheinende Form der Nahrungsaufnahme mit einer vorhergehenden Mangelsituation begründen zu wollen. Dies kann zutreffen doch mir scheint es wahrscheinlicher zu sein, daß hierbei nicht selten eine gewisse Neugier der Auslöser ist. Es "riecht gut" - für das Tier oder das Kind, nicht unbedingt für unsere Nase - und das macht es interessant. Keinesfalls ist Hunger der Auslösefaktor dafür denn es wäre absurd, einem Kind was auf dem Töpfchen sitzt und gerade seine Hinterlassenschaft entdeckt hat als ausgehungert zu bezeichnen weil es die nun probieren will. Die Koprophagie soll auch nicht damit verwechselt werden, was beim Kaninchen regelmäßig als "Vitamindragees" vor dem eigentlichen Kot, den wirklichen "Kaffeebohnen" ausgesondert und sofort von ihnen verzehrt wird. Das ist bitte keine "Scheiße", auch wenn es zum gleichen Ausgang raus kommt!

Hier nun ein Aufsatz, den ich wie immer der SZ entnommen habe und der zum Thema bestens paßt:

_________________
Der Hund braucht sein Hundeleben. Er will zwar keine Flöhe haben, aber die Möglichkeit, sie zu bekommen.
(Robert Lembke)
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