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Landeskenner
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Beitrag1/1, Verfasst am: 21.09.2017, 09:04   

Betreff:   Landeskenner
Zusatz:       gegen Welpenschmuggel
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Der OHFVe.V. anerkennt grundsätzlich nur solche Transponder, die durch den integrierten Landeskenner eine eindeutige Zuordnung zur Nationalität der Zuchtstätte erlauben. Für in Deutschland geborene Tiere ist das die Kennummer 276 - vorausgesetzt die Tiere wurden nach ihrer Geburt korrekt aufgezogen so daß bei der Erstimpfung und Ausstellung des Heimtierausweises durch den TA auch der Transponder implantiert worden ist.
Kein seriöser Veterinär wird dafür einen "anonymen" Industriechip verwenden! Letztere sind frei verkäuflich auf dem Markt für jederman zu bekommen, dürfen rechtlich gesehen auch von jederman implantiert werden. Zwar ist der Hersteller durch die stets mit der Ziffer 9 beginnende Zahl klar auszumachen - der weitere Weg eines Chip bleibt aber nach der Abgabe durch den Händler völlig undurchsichtig! Somit kann niemand feststellen, ob ein Tier mit so einem Chip tatsächlich wie angegeben von den entsprechenden Elterntieren abstammt bzw. in der genannten Zuchtstätte geboren und aufgewachsen ist. Diese Grauzone ist es, welche für die Hundemafia von solcher Bedeutung ist, daß sie vehement dafür gekämpft hat, damit Transponder praktisch von jedem Dahergelaufenen legal implantiert werden dürfen.

Der ehrliche Züchter wird das nie ernsthaft erwägen, weil die Kosten beim TA für diese Verrichtung lächerlich gering sind und darüberhinaus die einzig wirkliche Rückverfolgung einer Chipnummer, im Zusammenhang mit der zugehörigen Nummer des Heimtierausweises, vom im Extremfall toten Fundtier bis zum Hersteller, über alle Zwischenstationen möglich macht.

Es ist somit ausgeschlossen, daß ein in Portugal geborener Wurf alldort mit 276-er Transpondern versehen, dann nach Deutschland verbracht wird um hierzulanden entsprechend "wertsteigernd" verhökert zu werden. Das ist nur mit 9xx-er Chips problemlos machbar!
Mehr zum Thema Chip unter dem Eintrag Transpondercode.
Eine Auflistung sämtlicher Landeskennungen enthält folgende Tabelle: ISO-3166-1-Kodierliste

Natürlich ist uns bekannt, daß es auch hierzulanden raffgierige, betrügerische Tierärzte gibt, was aber kein Privileg dieses Berufsstandes ist sondern quer durch alle Gesellschaftsschichten und Berufsgruppen, vom Müllsammler bis zum Juristen und Spitzenpolitiker als etablierte Einkommensform nachgewiesen werden kann. Wegen eines einzigen faulen Eies wirft doch auch niemand eine ganze 30-er Palette frischer Eier in den Müll! Somit kann man auch nicht einen kompletten Berufsstand diffamieren wie es von bestimmten Kreisen aus sehr fadenscheinigen Gründen gepflegt wird.

Für einen normalen Hundezüchter mit ein bis zwei Würfen im Jahr spielen die Chipkosten überhaupt keine Rolle - nur die üblen Massenvermehrer die mit 10 und mehr Würfen alljährlich ihren Lebensunterhalt bestreiten stimmen ein solches Geschrei an. DAS sollte doch wirklich zu denken geben!
Aus den gemachten Erläuterungen sollte es verständlich sein, weswegen der OHFVe.V. ausschließlich Transponder mit Landeskennung akzeptiert und für Zuchttiere verpflichtend macht. Bei Ausstelllungen erhalten Tiere mit anonymen Chipnummern aus dem Grunde einen Punktabzug vor jeder Bewertung da es uns nicht möglich ist, die weiteren Dokumente mit Sicherheit auf deren Echtheit in der Kürze der Zeit zu prüfen.


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